Falls eine der Parteien mit einer Entscheidung des Arbeitsgerichts nicht einverstanden ist, kann sie beim Arbeitsgerichtshof Berufung einlegen. Dies muss innerhalb des Monats geschehen, in dem das Urteil verkündet wurde.

Was ist eine Berufung? (Arbeitsgerichtshof)

Falls eine der Parteien mit einer Entscheidung des Arbeitsgerichts nicht einverstanden ist, kann sie beim Arbeitsgerichtshof Berufung einlegen.

Wie verläuft ein Berufungsverfahren? (Arbeitsgerichtshof)

Berufungen in sozialen Angelegenheiten können auf verschiedene Arten eingelegt werden :

  • per Gerichtsvollzieherurkunde, zugestellt an die Gegenpartei
  • per kontradiktorischen Antrag, hinterlegt bei der Gerichtskanzlei des Berufungsgerichts
  • in den gesetzlich bestimmten Fällen, per Einschreiben
  • per Schlussantrag gegen eine Partei, die bereits Verfahrenspartei in der Berufungsinstanz ist.

Die Berufung muss eine gewisse Anzahl an verpflichtenden Vermerken enthalten und in den gesetzlich vorgesehenen Fristen eingelegt werden.

Das Berufungsverfahren ist zum größten Teil identisch mit dem Verfahren vor dem ersten Richter.